Fragen Sie mal ein spielendes Kind warum es tut was es gerade tut. Es wird sie wahrscheinlich fragend anblicken, mit den Schultern zucken und antworten "darum"; übrigens die intelligenteste Antwort die man geben kann. Tun aus der reinen Freude daran.

Wir werden auch gefragt warum wir tun was wir tun, wo doch heutzutage einfach alles irgendwie digitalisiert wird. Und wir wollen es hier nicht beim "darum" belassen, sondern schon ein wenig ausholen. Und um es vorweg zu nehmen, wir selbst begrüßen jede sinnvolle Digitalisierung, denn auch wir nutzen sie vielfach in unserem Geschäft.

Um ein beliebiges Printprodukt zu erstellen braucht es Daten, ein digitales Modell des fertigen, haptischen Druck-Produktes, ansonsten wird es nicht funktionieren. Wenn wir aber doch schon ein digitales Abbild des zu druckenden Ergebnisses haben, warum dann noch Papier verschwenden und drucken, anstatt es digital auf z.B. einem Tablet zur Verfügung zu stellen?

Die Antwort auf diese Frage ist kurz und knapp: weil es funktional Sinn macht. Der Sinn an sich ist in jedem Anwendungsfall ein anderer, aber nach unserer Erfahrung stets sehr schnell erklärt.

„In der Kürze liegt also, wie so oft, die Würze“. Wenn ich in wenigen Worten erläutern kann, warum ich ein Printmedium benötige, hat es seinen festen Platz. Das ist auch der Grund dafür, dass trotz digitaler Autobahnen, Social Media oder Industrie 4.0 der Großteil der Informationen die Menschen heute immer noch in gedruckter Form erreicht.  Sei es als Werbung, als Verpackung, Faltbeilage, Broschüre, Plakat, Zeitung oder Zeitschrift, die Liste ließe sich beliebig weiterführen.

 

Warum gibt es immer noch das Buch? Ich kann doch genauso auf einem Tablet lesen, anstatt gebundenes Papier in die Hand zu nehmen. Fragt man den Leser eines Buches danach, wird er auf die Frage nach dem Tablet Antworten finden, die so rein gar nichts mit Technologie zu tun haben.

 

Genauso verhält es sich heute mit unseren Print-Erzeugnissen. Es ist nicht der Mangel an Technologie, der diese Medien weiterleben lässt. Es sind vielmehr Gründe, die nichts mit technischer Machbarkeit zu tun haben. So ein "nicht-technischer" Grund ist z.B., dass das Erscheinungsbild eines Unternehmens immer auch die Balance zwischen digital und haptisch ausmacht. 

Und eben diese Balance verschafft uns die Freude an dem was wir tun. So richtig plausibel wird das eigene Tun dann, wenn wir wissen auf welche Frage eines Kunden wir eigentlich die Antwort sein möchten.

„Gibt es für mich den Einen, die mir bei Design, Funktion, Material und Beschaffung beliebiger Druckerzeugnisse alles abnimmt, damit ich mich weiter auf mein eigentliches Geschäft konzentrieren kann?" ist die Frage, auf die wir die Antwort sind.

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